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Eier wachsweich kochen: So gelingen Sie am besten

Eier wachsweich kochen

In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie am besten Eier wachsweich kochen.

Ich persönlich habe mein Frühstücksei am liebsten wachsweich. Man könnte auch sagen von der Konsistenz her „mittel“, also nicht zu hart und nicht zu weich. Oft ist es eine Gradwanderung und wenn das gute Stück ein paar Sekunden zu lange drinnen ist, hat es bereits eine ganz andere Bissfestigkeit. In diesem Beitrag gehe ich daher darauf ein, wie man Eier wachsweich kochen kann.

Unterschied weich – wachsweich – hart

Nun, grundsätzlich kann man noch etliche Stufen mehr als nur diese drei unterscheiden. Die für mich drei wesentlichen Konsistenzen sind allerdings weich, wachsweich und hart.

Bei einem weichen Ei ist der Dotter noch ganz flüssig und das Eiklar noch nicht bissfest. Diese Konsistenz mag ich selbst eigentlich nicht.

Das Ei ist nicht wachsweich sondern viel zu weich.

Ein wachsweiches Ei ist für mich genau richtig. Das Eiklar ist bereits bissfest und der Dotter teilweise etwas fest und teilweise noch flüssig.

Eier wachsweich kochen

Dieses Ei hat für mich die richtige Konsistenz – wachsweich.

Bei einem harten Ei ist der Dotter fest und das Eiklar bissfest. Diese Eier sind daher am längsten im Kocher bzw. Topf.

Wachsweiches Ei im Topf zubereiten

Wenn Sie Eier im Topf wachsweich kochen möchten, brauchen Sie eine Eieruhr oder Stoppuhr. Sie müssen nämlich die Zeit messen, innerhalb derer das Ei kocht.

Um es wachsweich zu bekommen, können Sie sich in etwa an der folgenden Tabelle orientieren, die für Eier gilt, die bei rund 7 bis 8 Grad Celsius aus dem Kühlschrank entnommen werden und in das kochende Wasser gelegt werden:

GrößeWeichWachsweichHart
S4:006:008:15
M4:306:459:00
L5:007:3010:00
XL5:308:1511:15

 

Achten Sie hier im Speziellen auch auf die Größe des jeweiligen Eies. Es macht einen Unterschied, ob Sie ein Ei der Größe „S“ oder der Größe „XL“ wachsweich kochen möchten.

Nach Ablauf der Zeit entnehmen Sie das Ei aus dem Topf und halten Sie es sofort unter oder in kaltes Wasser. Das nennt man anschrecken. Das beendet den Garprozess sofort und hält das Innenleben des Eies auf der Konsistenzstufe, auf der Sie es haben möchten. Mehr dazu erfahren Sie auch hier: Eier abschrecken.

Wachsweiches Ei im Eierkocher zubereiten

Vor allem morgens greife ich lieber zu einem Eierkocher. Diese Dinger funktionieren meiner Erfahrung nach recht zuverlässig. Die meisten Eierkocher können Eier in den Stufen „weich“, „mittel“ und „hart“ kochen.

Für wachsweiche Eier nehme ich immer die Stufe „mittel“. Das funktioniert in aller Regel so:

Füllen Sie den Messbecher in Abhängigkeit der Anzahl der Eier mit Wasser auf.

Kippen Sie das Wasser in den Eierkocher und geben Sie die korrekte Anzahl an Eiern hinein.

Das Wasser in den Eierkocher und dann in Betrieb nehmen.

Ob Sie die Eier davor anstechen, ist meiner Meinung nach Geschmackssache. Ich selbst mache es nie. Lesen Sie hier mehr dazu: Eier anstechen oder nicht.

Setzen Sie den Deckel drauf und nehmen Sie das Gerät in Betrieb.

Wenn die Eier fertig sind, ertönt ein Signalton. Entnehmen Sie nun die Eier und schrecken Sie diese unter kaltem Wasser ab.

Nun können Sie diese schälen und verzehren. Guten Appetit!

Welcher Eierkocher ist empfehlenswert?

Nun, ich habe bereits den einen oder anderen Eierkocher auf dieser Webseite im Detail getestet (hier entlang: Russell Hobbs Eierkocher Test). Bisher macht der Eierkocher von Russel Hobbs* auf mich den besten Eindruck. Für bis zu 7 Eier haben Sie neben dem Kochen auch die Möglichkeit, diese zu pochieren (max. 3 Eier zeitgleich). Optisch macht er außerdem auch einiges her. Sehen Sie sich diesen Eierkocher hier im Detail an:

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